In der Gründungsversammlung von 1946, bei der Cav. Anton Cembran zum ersten Präsidenten des "Verbandes der Weingroßhändler" ernannt wurde, wurde definiert, dass der Verband der Förderung des freien Handels und speziell der Unterstützung des Weinexportes dienen sollte". Im Rahmen der Kompensationsgeschäfte mit der Schweiz wurden so etliche Hektoliter Wein gegen Schuhe und andere Kompensationsartikel getauscht. Außerdem wurde der Weinhandel der Nachkriegszeit mit Deutschland und Österreich aufgebaut.

75. Geburtstag Cav. Anton Cembran mit Mitgliedern der Vereinigung 1948

Delegierte des Weingroßhändlerverbandes vertraten die private Weinwirtschaft auch im damaligen Reb- und Weinbaukomitee. Aufgrund der sich ändernden Anforderungen wurde 1971 unter der Präsidentschaft von Dr. Guido Kettmeir eine Vereinigung mit dem Namen "Südtiroler Weinverband" gegründet. Die Aufgabe des Verbandes ist der Beistand und die Beratung der Mitglieder in allen allgemeinen Fragen auf dem Gebiet der Technik, der Wirtschaft, des Steuerwesens, des Rechtswesens und der Gewerkschaft, die mit der Tätigkeit des Weinbaus und der Weinerzeugung und Weinhandels verbunden sind. Hauptaufgabe bleibt der Schutz, die Koordinierung und Vertretung der rechtmäßigen, allgemeinen, moralischen und materiellen Interessen die mit dem Weinbau, der Weinerzeugung und dem Weinhandel zusammenhängen. Erster Präsident des Verbandes war Dr. Guido Kettmeir, der von den Vizepräsidenten Hugo Mumelter und Norbert Rudolph unterstützt wurde. 1971 wurden die Räumlichkeiten, in denen der Verband heute noch tätig ist, angekauft.

Mit dem Qualitätssprung der Südtiroler Weine der seit Mitte der 80er Jahre unsere Region erfasst hat und wobei unser damaliger Präsident Alois Lageder hervorragende Pionierarbeit geleistet hat, haben sich die Anforderungen an den Südtiroler Weinverband erneut geändert. Vor allem auch, weil aus den zahlreichen Handelskellereien in den letzten Jahrzehnten leidenschaftliche Weingutsbesitzer geworden sind, die mit Leib und Seele die Weinerzeugung von der Pflanzung der Rebe bis hin zur Flasche betreuen, nennt sich der Verband seit Mai 2004 "Die Weingüter Südtirols".

Mit dem dynamischen Martin Foradori an der Spitze, galt es sich den Anforderungen anzupassen und weiterhin als innovative Vereinigung die Bedürfnisse der Mitgliedsbetriebe zu erfassen und ihre Interessen zu vertreten.
Seit 2005 leitet Ing. Dieter Rudolph als Präsident die Geschicke der Weingüter Südtirols. Nach dem pötzlichen Tod im November 2007 des geschätzten Präsidenten Ing. Dieter Rudolph übernimmt Alois Lageder die Präsidentschaft der Vereinigung.

Bei den Neuwahlen des Verbandes im Frühjahr 2008 werden Alois Lageder, Franziskus Haas und Peter Zemmer in das Präsidium gewählt. Nun gilt es mit gemeinsamen Kräften die Zusammenarbeit mit den anderen Südtiroler Weinverbänden auszubauen. Mit im Verwaltungsrat sind: Josef Brigl, Martin Foradori, Hannes Rottensteiner, Florian Schmid, Christof Tiefenbrunner und Christian Werth.

Mit der Änderung der Satzungen des Konsortiums Südtiroler Wein, bei der Alois Lageder, Franziskus Haas und Peter Zemmer federführend mitgewirkt haben, sehen sie ihre Aufgabe erfüllt und legen ihre Ämter im Präsidium der Weingüter Südtirols zurück. Der Verwaltungsrat wählt Martin Foradori zum als Präsident und  Florian Schmid und Peter Zemmer zu den Vizepräsidenten. Gemeinsam werden sie die Geschicke der Vereinigung leiten und mit den Vertretern der anderen Weinverbände das Konsortium Südtiroler Wein mit Leben füllen.