Das Gütesiegel der EU

© Südtirol Marketing/Frieder Blickle

 

 

Die geschützte Ursprungsbezeichnung

Mit g.U. gekennzeichnete Produkte weisen Merkmale auf, die ausschließlich mit dem entsprechenden Gebiet und den Fähigkeiten der Erzeuger in der Herstellungsregion zusammenhängen. Sämtliche Produktionsschritte müssen in dem betreffenden Gebiet erfolgen. Zwischen den Merkmalen des Produktes und seiner geografischen Herkunft muss ein objektiver enger Zusammenhang bestehen. Die Weine der DOC Südtirol und DOC Kalterersee sind Produkte mit geschützter Ursprungsbezeichnung Dop (denominazione d’Origine protetta; englisch: Protected Desingation of Origin Pdo; französisch: Appellation d’origine protégée), wobei diese in einem exakt definierten Anbaugebiet hergestellt werden müssen. Vorgeschrieben sind auch die zulässigen Höchsterträge pro Hektar sowie die zulässigen Rebsorten. Der DOC-Status wurde in Italien schon 1963 mit dem Ziel eingeführt, die Qualität der Weine zu verbessern. Seit 1992 entsprechen die diversen nationalen Qualitätssiegel für Wein in Europa nach EU-Recht dem «Protected Designation of Origin» (PDO)-Siegel.
In Südtirol finden wir zwei DOC / DOP Bezeichnungen:
Südtirol / Alto Adige und Kalterersee / Lago di Caldaro

Die geschützte geografische Angabe

Mit g.g.A. gekennzeichnete Produkte haben eine spezifische Eigenschaft oder Bekanntheit, die sie mit einer bestimmten Region verbindet. Mindestens eine Phase des Produktionsprozesses muss in dem Gebiet erfolgen, während das für ihre Herstellung verwendete Rohmaterial aus einer anderen Region stammen kann. D. h. für die geschützte geografische Angabe ist es ausreichend, wenn eine der Herstellungsstufen im Herkunftsgebiet erfolgt. Im Weinland Südtirol gibt es den „Weinberg Dolomiten“ und den „Mitterberg“, welche als geschützte geografische Angabe verwendet werden. (italienisch: Indicazione Geografica Protetta Igp; englisch: protected geographical indication PGI; französisch: Indication Géographique Protégée)